Deutsche Schriftsteller in Brasilien

 

 

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Ein gar nicht so dummer Spruch, den ich gern in den ersten Januartagen von mir gebe sagt:  „Es ist nicht von Bedeutung, was Sie zwischen Weihnachten und Neujahr essen, sondern was Sie zwischen Neujahr und Weihnachten essen."
Wer möchte schon gerne gerade auf die Dinge verzichten, die einem das Leben lebenswert erscheinen lassen? Wer möchte sich schon zu festlichen Anlässen, bei Freundestreffen, Geburtstagen, Hochzeiten usw. immer outen und als Außenseiter dastehen? Ich denke, die Wenigsten von uns wollen das.
Und wer von Ihnen bereits die ersten drei, vier oder mehr diversen Diäten ausprobiert hat, wird sie entweder abgebrochen haben, weil die auferlegten Einschränkungen ihm stets einen Mangel vorgaukelten oder der Heißhunger nach den „verbotenen Früchten“  irgendwann nicht  mehr zum Aushalten war. Der berühmte Jo-Jo-Effekt war  schlichtweg vorprogrammiert.
Da erscheint uns plötzlich der innere Schweinehund einfach unbesiegbar. Viele kennen das, wenn sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Es klappt immer ein paar Tage, aber dann hängt man wieder am Glimmstengel.
So ist es nicht zu schaffen, weder mit dem Rauchen aufhören, noch mit dem Abnehmen. Eigentlich ist es doch nur ein kinderleichtes Rechenexempel:

  • wer am Tag 2.000 Kilokalorien zu sich nimmt,

                aber nur 1.500 Kilokalorien verbraucht, der nimmt zu!

  • wer hingegen 1.500 Kilokalorien zu sich nimmt,

aber  2.000 Kilokalorien verbraucht, der nimmt ab!

                Da beißt die Maus keinen Faden ab, da können Sie jeden Diätspezialisten fragen oder Ihren Hausarzt oder Apotheker. Viele Menschen schieben sich nicht jeden Tag die gleiche Menge an Kalorien ein, ebenso haben viele Menschen jeden Tag einen unterschiedlichen Verbrauch derselben. Der Körper wird also ganz schön in Schwung gehalten und kann sich auf kein festgelegtes Schema einstellen.
Aber leider steht eine weitaus größere Gruppe da, deren Körper sich an folgendes gewöhnen musste: Er bekommt tagein tagaus mehr Kalorien zugeführt, als er tatsächlich verwerten kann. Das hat fatale Folgen. Sie kennen vielleicht den komischen Ausspruch der Amis: „Use it or lose it.“ Funktionen, die wir nicht ausüben, geraten in Vergessenheit, unser Wissen wird nicht mehr angewendet, also ist es uns nicht mehr ständig zur Hand. Der Körper macht da keinen großen Unterschied. Wenn er zum Fettabbau über viele Jahre keine Anreize mehr bekommt, vergisst er schlicht und edel, wie das nochmal funktioniert. Wenn Sie also mit 20 oder mehr Kilo Übergewicht daher kommen, können Sie mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Ihr Körper so ohne weiteres gar kein Fett mehr verbrennen kann. Er hat es verlernt, es vergessen. Es findet nicht mehr statt, weil diese Funktion nicht mehr gebraucht wird – und zwar schon seit ein paar Jahren.
Auf den Punkt gebracht bedeutet das nichts anderes, wir müssen einen Trick finden, damit Ihr Körper sich wieder daran erinnert, wie er Fett verbrennen kann. Diese eingestaubte Stoffwechselerinnerung muss wieder aktiviert werden. Das werden Sie nicht  von heute auf Morgen hinbekommen auch gibt es dafür keine einfachen Pillen, die das Ruck-Zuck für Sie bewerkstelligen.
Sie müssen zur Tat schreiten und das  - wie Sie gleich sehen werden – im wahrsten Sinne des Wortes. Erst letzten Monat hatte ich eine Begegnung hier in meinem Tangounterricht. Eine junge Frau – wirklich jung, vielleicht 25 Jahre alt – wollte bei mir Tangounterricht nehmen. Früher also vor drei vier Jahren hatte sie immer sehr gern getanzt, aber dann kam das Baby dazwischen und nun stand sie da, mit satten 30 Kilo Übergewicht und ich musste ihr sagen, dass ich eine ganze Reihe von Figuren und Hebungen mit ihr nicht machen kann, sie müsse erst abspecken. „Aber was soll ich nur tun, ich esse schon nur noch alle drei Stunden“ war ihre Antwort. Die gute Carina aß „nur“ achtmal am Tag! … und wunderte sich, dass sie nicht abnahm.
Jetzt ist sie in der ersten Phase dieses Programmes, was ich Ihnen hier sehr ausführlich vorstelle. Bisher hat sie ihre Essgewohnheiten überhaupt nicht geändert und doch schon vier Kilo verloren. Sie kann es kaum fassen. Ich bin da allerdings aufgrund von vielen Erfahrungen  etwas vorsichtiger optimistisch, denn es gibt kaum eine Diät, die in den ersten Wochen nicht buchstäblich Bombenerfolge hat, wenn man der Waage glauben darf. Na, wir werden sehen, wohin die Reise sie führt, wenn sie weiter bei der Stange bleibt, schließlich habe ich ihr ein halbes Jahr kostenlosen Tangounterricht versprochen, wenn sie 25 Kilo abgenommen hat. Und dass ich zu meinem Wort stehe, dafür bin ich bekannt.
Wie sieht es denn in Ihrem Alltag aus? Aufstehen, essen, arbeiten gehen, essen, nach Hause kommen, essen, Fernsehen, essen, wenn dann die Augen zufallen, Kleinigkeit essen, dann ins Bett und es soll ja auch noch etwas Sex stattfinden bitteschön? Aus Letzterem wird nur noch in den allerseltensten Fällen etwas. Habe ich Recht? Also versprochen, auch daran werden wir arbeiten und wieder Zeit und Lust für zärtliche Stunden bekommen. Unter einer Bedingung, Sie sorgen für Ihren Sexpartner, den Rest können Sie mir überlassen. Sie sind verheiratet? Na umso besser, falls nicht empfehle ich den Herren unter  Ihnen mein Buch „Der Feminist“, da ist alles erklärt, wie es heute auf der Pirsch zugeht. Die Mädels können einmal einen Blick in mein Buch „Die exzellente Liebhaberin“ werfen, damit wären wirklich alle Fragen zu diesem Thema ausgeräumt.
Da war doch noch etwas, ach so ja: Keine Zeit für nix. Auch das kriegen wir in den Griff. Haben Sie sich schon einmal bei dem Gedanken ertappt, dass sie im Großen und Ganzen bei jedem Besuch im Supermarkt meistens zu einem hohen Anteil die gleichen Sachen einkaufen? Sie haben Ihre Marken gefunden, kennen Ihre Vorlieben und im Zweifelsfalle die Ihrer ganzen Familie. Es landet in schnöder Regelmäßigkeit also der gleiche Inhalt in Ihrem Einkaufswagen. Sie kennen den Supermarkt in und auswendig, wissen in welcher Reihe in welchem Regal Ihr besonderer Lieblingssenf aus Dijon steht, oder welcher Fleischwarenfachverkäufer Ihnen Ihre Steaks genauso schneidet, wie es die Familie liebt. Da tut sich nichts Neues mehr. Man könnte sich fast wie ein Fotokopierer vorkommen, oder?
Da könnte man eine Menge Zeit sparen, geben Sie mir Recht? Na mal sehen, ob ich am Ende des Buches alle Versprechen mit einem einzigen Kunstgriff eingehalten habe.

 

Index Gedanken zum Buch
Das Konzept
Hungergefühl
Die Phase 1
Der Test
Die Formel „0-1-in-2“
Vernünftige Trennkost
FAQs
Was der Arzt sagt
Erfahrungsberichte zu „0-1-in-2“
Morgen darfst Du alles essen
Schlussgedanken