Deutsche Schriftsteller in Brasilien

 

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Den Physikern gilt als Vakuum der leere, absolut materiefreie Raum. In Wahrheit ist ein Raumvolumen aber nie absolut leer – selbst wenn sich keine Teilchen darin befinden. Stattdessen ist es von Quantenfeldern erfüllt und besitzt deshalb stets eine gewisse Menge an Energie. Die Felder irrlichtern beständig darin umher. In diesen wilden Energieschwankungen springen so genannte virtuelle Teilchen aus dem Nichts empor, die aber sofort wieder verschwinden. Diesen See virtueller Teilchen nennen die Physiker das „Quantenvakuum“. So hat es einmal der Physiker David Miller, Professor an der Stanford University definiert.
Wer sich als Forscher mit dem Nichts beschäftigt, wer ernsthaft Zeit, Geld, Geduld und viel Energie darauf verwendet, sich mit Theorien der Gravitationsenergie, der sogenannten „Freien Energie“ und somit der dem Vakuum beinhalteten Kraft auseinander setzt, wird schnell als Spinner abgetan.
Und dennoch wird der Kreis der Entwickler, Denker, Forscher, Theoretiker und Wissenschaftler immer größer, die genau das tun, nämlich das „Nichts“ erforschen. Sie tun das aus einem einzigen Grund, nämlich aus der Sorge um unser aller Wohl. Sie wollen eine saubere Energieform finden, die jedem überall und kostenlos zur Verfügung steht.
Mit Sicherheit steht der Menschheit, sobald auf dem Gebiet ein Durchbruch erfolgt, eine durchgreifende Veränderung in allen Lebensbereichen bevor. Nicht unkritisch möchte ich bemerken, dass wir bereits seit Tesla auf einen solchen Durchbruch warten. Wenn man allerdings vergleicht, wie viel Zeit und Geschick es bedurfte, ehe sich der Mensch den Traum vom Fliegen wahrmachen konnte, braucht man also nicht mutlos zu werden. Eines Tages könnte es klappen mit der neuen Energie-Technologie. Schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass der Mensch etwas Unmögliches möglich gemacht hat. Gleichzeitig ist die Geschichte voll davon, dass man Menschen mit Visionen für verrückt erklärt hat, ausgelacht, verspottet und wenn alles nichts half wurde derjenige exkommuniziert oder gar seines Lebens beraubt. Immer nach dem gleichen Grundsatz: Was nicht sein darf, kann auch nicht sein! Doch immer wieder haben sich Einzelne gegen die Massen und oft gegen die Mächtigen gestemmt, sind ihren Träumen und Ahnungen treu geblieben, um der Welt irgendwann zu zeigen, dass das Unmögliche doch möglich war. In der aufregenden Zeit, an der Sie und ich teilhaben, sind wir wieder an einem solchen Moment an- gelangt, da es jeden Moment geschehen kann, dass der Durchbruch erfolgt in Sachen Energiewende, allerdings anders, als es den Konzernen vorschwebt.
Fällt es eigentlich nur mir auf, dass in einigen Bereichen die Entwicklung wahre Quantensprünge macht und an anderer Stelle nahezu gar nicht von der Stelle kommt? Als Beispiel seien hier die Datenspeicher genannt. Wenn sie an die Jahre des Apolloprogrammes zurückdenken, da wurde mit Computern gearbeitet, die alle zusammen nicht die Rechenkapazität eines heutigen Handys hatten. Wollte man einen Rechner durch einen Speicher um 120 Megabyte erweitern, hatte dieser die Größe eines Kleiderschrankes und musste per LKW angeliefert werden. Heute bekommt man auf Fingernagelgröße Daten von 64 Gigabyte untergebracht, Gewicht keine fünf Gramm. Auch die Rechner selbst haben sich in vierzig Jahren derart verändert. Sie stehen in jedem Haushalt, in jedem Büro. Man nimmt sie bequem in der Aktentasche mit, etwa in der Größe einer Handakte. Oder betrachten wir, was sich auf dem Kameramarkt getan hat, nicht nur die abrupte Umstellung auf digitale Geräte, auch die Kameras selbst übertreffen sich in ihrer dynamischen Entwicklung, was Größe, Pixel pro Quadratzentimeter, Tiefenschärfe und allerlei direkt eingebaute, technische Finessen angeht. So manche winzige Handykamera leistet heute ein Vielfaches dessen, was wir vor noch zehn Jahren von unserer „Spannen-und-Klick-Kamera“ erwarten durften. Diese Entwicklungen ging ungebremst vonstatten. Niemand beeinflusste die rasante Veränderung. Was gestern noch das maximal Machbare war, wird ein halbes Jahr später als veraltet belächelt. Diese Entwicklung ging ungebremst vonstatten. Eine fantastische Entwicklung, davon kann man im Autobereich, in der Energietechnik, im Transportwesen und der Hochseeschifffahrt nur träumen. Von der Pharmakologie will ich gar nicht erst reden.
Es gibt also Lebensbereiche, wo Entwicklung begrüßt und nicht behindert wird und andere wiederum, wo selbst ein Schneckentempo noch als zu schnell empfunden wird. Unser aller Leben könnte völlig anders aussehen, würde der Fortschritt nicht gezielt und gesteuert manipuliert und ausgebremst – zum Wohle einiger weniger.

Index

Widmung
Index
Die Personen
Gedanken zum Buch
Kapitel 1 -  Technische Probleme
Kapitel 2 – Auf Nimmerwiedersehen
Kapitel 3 – Der sichere Nachbau
Kapitel 4 – Aber wie anwenden
Kapitel 5 – Besuch
Kapitel 6 – Unerwartetes Wiedersehen
Kapitel 7 – Die Präsentation
Kapitel 8 – In der Universität
Kapitel 9 – Johannes
Kapitel 10 – Kontakt mit der ESA
Kapitel 11 – Der Architekt
Kapitel 12 – Insiderwissen
Kapitel 13 – Steine im Weg
Kapitel 14 – Die Halle
Kapitel 15 – Karins Projekt
Kapitel 16 – Der Parabelflug
Kapitel 17 – Funkstörung
Kapitel 18 – Hans Langer hat eine Idee
Kapitel 19 – Das Angebot
Kapitel 20 – Mehringers Überraschung
Kapitel 21 – Die Firma wächst
Kapitel 22 – Der Plan der ESA
Kapitel 23 – Revolution auf der Straße
Kapitel 24 – Die Tropen
Kapitel 25 – Entscheidung für Brasilien
Kapitel 26 – Bauen auf Brasilianisch
Kapitel 27 – Wunder der Technik
Schlussgedanken
Über den Autor